Vergrößerung der männlichen Brust – Gynäkomastie

Diese Vergrößerungen der männlichen Brust können durch reine Fettgewebsansammlungen erfolgen. Außerdem kann es im Rahmen eines Gewichtsverlustes auch zu überschüssiger Haut im Brustbereich kommen. In einigen Fällen kann es auch als Medikamentennebenwirkung zu einer Drüsengewebsanreicherung kommen. Hierbei kommt es auch nach entsprechender Kostenübernahmeerklärung durch die Krankenkasse zu einer Übernahme der Operationskosten durch die gesetzlichen Krankenkassen.

Bei der Operation wird in einem kreisförmigen Schnitt um die Brustwarze der Zugangsweg zum Gewebe unter der Brustwarze gewährleistet. Hierbei kann diese auch in ihrer Form und Größe zusätzlich korrigiert werden. Das Gewebe, vor allem Fettgewebe und Drüsengewebe, aber auch die überschüssige Haut wird entfernt und der feingeweblichen Untersuchung zugeführt.

Die Naht verläuft unter der obersten Hautschicht und die Fäden müssen daher nicht gezogen werden. Ein Wundschlauch wird auf jeder Seite eingelegt, um Sekret ablaufen zu lassen.

Meist ist mit einem stationären Aufenthalt von ca. 4 Tagen zu rechnen. In dieser Zeit wird eine Kompressionsbandage um die Brust getragen und diese sollte auch zu Hause für mindestens 4 Wochen weitergetragen werden.

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